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Bericht 2019

RBS Zug

Im Herbst 2018 teilte mir Buri mit, dass er keine weitere Zukunft im gemeinsamen Wohnen mit mir sieht, er würde lieber mit Thomas eine WG im Oberfeld haben. Meine Eltern waren im ersten Augenblick besorgt, wie es weiter gehen würde und wir haben danach damit begonnen, Wohnungen anzuschauen. Ich habe eine Wohnung gefunden und ich ging sie mit Peter anschauen. Ich dachte sofort, ich bin endlich angekommen.

Es war der 08.01., so stand ich wieder vor neuen Fragen, wie Gestalte ich den Umbau der Wohnung, wie werden die Kosten gedeckt. Meine Eltern waren mir stets eine grosse Hilfe; grossen Dank an sie.

Am 24.01. bekam ich eine Blasen-Entzündung die nicht unbedingt Schmerzhaft aber unangenehm war. So musste ich doch zum Arzt. Ich bekam ein Antibiotikum, welches nicht anschlug aber zu Durchfall führte. Mir ging es immer schlechter.

am 01.02. bin ich nochmals zu Arzt gegangen und ich habe einen Rückfall gehabt. Ich habe ein anderes Medikament bekommen, mir ging es sehr mies am Abend. Viel hat nicht mehr gefehlt und ich wäre im Spital gelandet…

Am nächsten Tag haben die neuen Medikamente sehr gut angeschlagen, es ging wieder Berg auf und ich habe mich wider fitter gefühlt.

Am 08.02. musste ich wieder zum Arzt um meinen Urin zu kontrollieren, der Arzt und ich waren zufrieden mit dem Ergebnis.

Am 09.02. konnte ich meinen Geburtstag mit meiner Familie und Freunden auf dem Uetliberg feiern. Ich hatte damals noch Zweifel wegen der Wohnung aber Fabian hat mich auf die richtige Bahn gelenkt.

Am nächsten Tag bin ich nach Wittigkofen gegangen und ich habe mich entscheiden, dass ich sehr gerne dort wohnen möchte.

Am 12.02. am Nachmittag bekam ich eine E-Mail von der Verwaltung: Ich wurde ausgewählt und sie haben meine Bewerbung geprüft, alles war in Ortung.

Am 14.02. habe ich mein Betrieb wieder langsam aufgenommen. Die Suche nach geeigneten Leuten, die mich in meinem Alltag begleiten, war sehr Zeit aufwendig. Alle Bewerbungen anzuschauen und die geeigneten Menschen zu finden war für mich nicht immer einfach, Erika, Peter und auch mein lieber Onkel Roland haben mich in dieser intensiven Zeit begleitet. Vielen Dank an euch für diese wertvolle Arbeit. Meine bevorstehende Arbeit und die meiner Eltern war noch immer sehr aufwendig; so waren wir mit Arbeitsplan schreiben und der richtigen Einteilung noch sehr ausgelastet. Meine Mutter hat sehr, sehr viele Telefonate für mich gemacht, damit meine Wohnung meinen Bedürfnissen angepasst werden konnte. Eine ehemalige Assistentin war mir auch eine gute Hilfe; sie hat mich.

am 18.03. begleitet in die Wohnung, dann habe ich mit dem Mahler Farben für die Wände ausgesucht. Ich und meine Assistentin haben die Wände vermessen und gingen danach auch schon bald auf die Suche nach geeigneten Möbeln und Inventar. Ich habe wie ein Innenarchitekt gefühlt. Ich kann jetzt Planen!

Nun ist der 10.04. und ich konnte endlich meine Wohnung übernehmen. Roland hat mich bekleidet, Termine mit Handwerker mussten besprochen werden… Schön, dass auch meine Eltern dabei sein konnten. Mir war es ganz wichtig, sagen zu können, dass bis zum 10. Mai alle Aufgaben unbedingt fertig sein mussten. Die Arbeit ging nach Ostern los.

Am 25.04. ging ich mit meinen Leuten ins Brocken-Haus, was für mich ein grosses Abenteuer war. Viel musste Eingekauft werden, aber der grosse Renner war ein rotes Sofa… ich musste es haben! Als ich die Augen von meinem Onkel Roland sah, dachte ich «jetzt erst recht!» – nur wie kriegen wir das riesen Ding ins Auto? Gut, da war auch noch der Aufzug…. nein geht leider nicht. Doch Domenic erkannte zum Glück, dass man das Sofa in der Mitte auseinandernehmen konnte. Mit einem gekonnten Handgriff war mein Sofa in Zwei Teile zerlegt, Roland staunte nicht schlecht. Der Transport ging sicher an die Jupiterstrasse 41 und ich hatte jetzt Zeit genug, um mit meiner Assistentin kleine Dinge für meinen Haushalt einzukaufen. Nach einer Stunde waren Roland und Domenic wieder zurück und wir haben dann noch den Rest verladen. Danach ging es weiter zu IKEA, was sehr zeitaufwendig war. Ich habe viel Beratung von den Ikea Angestellten gebraucht, die Möbel-Teile wurden am Computer zusammengestellt. Mit viel Geduld und Freundlichkeit waren die Mitarbeiter mir entgegengekommen und immer wieder kamen neue Gedanken ins Gespräch. Roland und auch Domenic gebührt an dieser Stelle ein grosses Dankeschön und es war auch schön, dass Brigitte ebenfalls dabei war. Der Termin für die Lieferung und Aufbau der Ikea-Möbel wurde abgesprochen und eine grosse Summe Geld habe ich habe ich dabei liegen gelassen.

Am 30.04. bin ich nach Tiefenau gefahren, aber an der Haltestelle Felsenau ist die Bahn mit voller Pulle vorbeigefahren… Der Lockführer hatte es bemerkt und er hat die Schnell-Bremsung eingeleitet, der Zug hat noch vor dem Perron Ende gebremst. Der Lockführer dachte vielleicht, dass er eine andere Linie fahren würde!!!

02.05. und wie so oft warte ich auf meinen Zug. Ein Bauarbeiter kontrolliert die Strecke auf meiner Seite und der Zug kommt… er geht zur Seite, aber auch da kommt in voller Fahrt ein anderer Zug. Der Lockführer hupt und zieht die Notbremse. Zum Glück ist alles gut gegangen. Doch ich habe nur einen Teil davon mitbekommen.

10.05. um 07.30 Uhr muss ich an der Jupiterstrasse sein, denn die IKEA-Lieferung ist im Anmarsch. Handwerker sowie die Lieferung meiner Lebensmittel habe ich alles auf diesen Tag legen können. Auch meine Eltern konnten vom 9. Mai an da sein, sie haben in meiner Wohnung übernachtet. Mit den Handwerkern habe ich mich sehr gut absprechen können, sie waren mir gegenüber sehr gut gesonnen. Meine Eltern und die Assistentin haben für Ordnung und leere Kisten gesorgt.

11.05. Endlich ist es so weit: UMZUG!! Wir versammelten uns in Ostermundigen, meine allerletzte Nacht lag hinter mir, und all die guten Leute sind zum Zupacken bereit. Meine Eltern erwarteten uns zum Mittag. Mein Vater hat seine berühmte Sauce gekocht. Meine Mutter ist bekannt für ihre gute Zitronenrolle, die es dann zum Nachtisch gab. Also packen wir es an. In zwei Fuhren haben wir es geschafft, den Transporter hat mein Mitarbeiter zur Verfügung gestellt und auch er war Tatkräftig dabei. Insgesamt ist alles gut verlaufen und es gab kaum Probleme. Am Abend war ich schon ONLINE, wow! Der Gedanke hat mir Kopfschmerzen bereitet: was wenn es nicht geklappt hätte. Michael hat mit mir noch den Rest eingerichtet. Wie gut, dass grossartige Vorarbeit gemacht wurde mit der ganzen Elektronik. Meine lieben Helfer und Helfershelfer konnten sich von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr verabschieden, Michael hatte um 18.00 seinen ersten Dienst und ich habe meinen Betrieb wieder aufgenommen.

Am nächsten Tag habe ich zuerst das Morgenbuffet im Hotel genossen. Es war sehr gross, frisch und lecker. Danach habe ich noch ein paar Sachen gekauft in der Stadt. Anschliessend sind wir durch die Strassen von München gezogen, das hat mich auf andere Gedanken gebracht. Das Wetter war warm und wir waren mitten in München.

Am Sonntag im Zug wurde eine Durchsage gemacht: «Wir müssen die Durchfahrt von einem anderen Zug abwarten. Deshalb haben wir voraussichtlich eine Verspätung von einer viertel Stunde.» Ungefähr 2 Stunden später fuhren wir in Lindau ein. Wir hatten eine halbe Stunde Verspätung und die Diesellok musste durch eine Schweizerische E-Lok Re 420 ausgetauscht werden. In St. Magarete kommt eine weitere Durchsage: «Der Zug muss umgeleitet werden über Romanshorn wegen Bauarbeiten. Wir fahren ohne halt bis Winterthur. Vielen Dank für ihr Verständnis» Ich dachte wir schaffen es nicht mehr rechtzeitig in Zürich anzukommen. Ich habe in Rorschach eine richtige Dampflok gesehen. Ab Romanhorn bis Winterthur hat der Lokführer die Re 420 eingeheizt wie eine Dampflok. und die Zeit wurde wieder aufgeholt. Ich war sehr froh, denn ich wollte nach der langen Fahrt auch mal nach Hause. Michael hat mich in Zürich abgeholt. Wieder eine Umleitung via Baden und Brugg.


Bericht von Lukas Keller


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